
Kultur & Einblicke
Kaum ein Versprechen wird am Arbeitsmarkt inflationärer verwendet als „flache Hierarchien“. Und kaum ein Versprechen ist häufiger Quelle von Missverständnissen. Wir möchten keine falschen Erwartungen wecken und offen teilen, wie wir im Team organisiert sind, wie wir arbeiten und wie wir Entscheidungen treffen.
„Flache Hierarchien“ – und was sich dahinter verbirgt
Wenn Unternehmen „flache Hierarchien“ versprechen, verbirgt sich dahinter oftmals eine der folgenden drei Kulturen.
Erstens: Konsenskultur. Alle reden mit. Entscheidungen werden gemeinsam besprochen, abgewogen und am Ende durch eine kompromissorientierte Einigung getroffen. Man kann darin einen demokratischen Idealprozess sehen. Man kann darin jedoch auch die Ursache für fehlende Klarheit, mangelnde Geschwindigkeit und schlechte Entscheidungen sehen, die sich durch fehlenden Mut und eine Tendenz zum Gruppendenken auszeichnen. Schnelligkeit stirbt und Verantwortung diffundiert.
Zweitens: Theatralische Hierarchieabstinenz. Die Hierarchie existiert, wird aber geleugnet. Entscheidungen fallen hinter verschlossenen Türen, formell redet man „auf Augenhöhe“. Informelle Machtstrukturen ersetzen formelle – mit dem entscheidenden Nachteil, dass sie unsichtbar und daher nicht adressierbar sind. Wer entscheidet, ist unklar. Wer Verantwortung trägt, auch. Das ist nicht flach. Das ist intransparent.
Drittens: Laissez-faire. Menschen mogeln sich durch, Hierarchielosigkeit wird mit Kritiklosigkeit gleichgesetzt. Niemand übernimmt Verantwortung für Ergebnisse, es bedarf keiner Hierarchien, weil es keine gemeinsamen ambitionierten Ziele gibt. Die Menschen beschäftigen sich, schaffen aber wenig – es gibt keinen Zug, keinen Koordinierungsdruck, der Hierarchien erfordern würde.
Das sind drei sehr unterschiedliche Kulturen. Keine davon beschreibt, was wir bei Project Arrakis (oder auch bei Vogel) tun.
Autonomie und Hierarchie sind keine Gegensätze
In meinen Augen liegt das grundlegende Missverständnis darin, dass Hierarchie und Autonomie als Gegensätze behandelt werden. Entweder flach und frei – oder hierarchisch und kontrolliert. Diese Dichotomie halte ich für falsch.
Hierarchie bedeutet, dass Entscheidungskompetenzen klar zugeordnet sind. Genehmigungsprozesse bedeuten, dass Entscheidungen blockiert werden. Das sind grundverschiedene Dinge. Man kann eine steile Hierarchie haben und trotzdem keine Genehmigungsprozesse. Man kann Weisungsbefugnisse besitzen und sie trotzdem nicht permanent ausüben. Die Existenz einer Hierarchie sagt nichts darüber aus, wie eng oder weit der Einzelne geführt wird. Sie sagt lediglich, dass im Zweifel klar ist, wer entscheiden kann.
Die meisten Organisationen vermischen drei Dimensionen, die voneinander getrennt werden müssen:
Erstens: Wer entscheidet im Zweifel?
Zweitens: Wer darf immer widersprechen?
Drittens: Wie frei ist die operative Umsetzung?
Bei Project Arrakis sind diese drei Dimensionen bewusst unterschiedlich konfiguriert. Die Entscheidungshierarchie ist klar hierarchisch. Die Kommunikationshierarchie ist vollständig flach. Die Ausführungsautonomie ist maximal. Das ist kein Widerspruch. Das ist Klarheit.
Wir haben steile Hierarchien
Strategische Grundsatzentscheidungen treffe am Ende ich. Akquisitionsthesen, kulturelle Leitplanken, Organisationsarchitektur – das sind bei Project Arrakis keine demokratischen Prozesse. Zwei Gründe hierfür sind ausschlaggebend:
Geschwindigkeit. Konsensbasierte Entscheidungsfindung ist langsam. In einer Phase, in der sich Opportunitäten wöchentlich verschieben, ist Langsamkeit kein Stilmerkmal – sie ist ein strategischer Nachteil. Eine klare Entscheidung heute ist in den allermeisten Fällen wertvoller als eine perfekte Entscheidung in drei Wochen.
Konsistenz. Eine strategische Linie muss – angesichts der Ambition unseres Vorhabens – in sich stimmig sein. Wenn jede Einzelentscheidung ein Kompromiss zwischen fünf Perspektiven ist, entsteht keine kohärente Richtung, sondern ein Flickenteppich. Strategische Klarheit ist eine notwendige – wenn auch keine hinreichende – Voraussetzung für herausragenden Erfolg.
Dahinter liegt eine Überzeugung, die über unsere eigene Organisation hinausgeht: Demokratische Strukturen – ob politisch oder organisatorisch – sind herausragend in der Optimierung innerhalb eines gegebenen Rahmens. Wer Ressourcen verteilen, Prozesse verbessern oder bestehende Strukturen weiterentwickeln will, fährt mit breiter Einbindung besser. Aber demokratische Strukturen sind strukturell schwach, wenn der Rahmen selbst verändert werden muss. Diskontinuierliche Entscheidungen – Entscheidungen, die nicht aus dem laufenden Betrieb heraus entstehen, sondern die den Betrieb selbst verändern – erfordern Menschen, die die Richtung vorgeben und durchsetzen können. Genau das ist unsere Situation. Wir optimieren nicht innerhalb eines bestehenden Modells. Wir bauen ein neues.
Wo wir bewusst nicht hierarchisch sind
Innerhalb der Teams ist die Logik diametral anders. Wer eine Idee hat, setzt sie um. Wer eine Entscheidung treffen kann, trifft sie. Keine Genehmigungsprozesse, keine Abstimmungskaskaden, keine Freigabeschleifen.
Unsere Teams werden als Full-Stack-Einheiten aufgebaut – so, dass sie ihre Aufgaben eigenständig umsetzen können, ohne auf zentrale Ressourcen angewiesen zu sein. Wir orientieren uns hier an einer Philosophie, die bei Netflix gelebt wird: „loosely coupled, highly aligned“ – maximale Eigenständigkeit in der Ausführung bei gleichzeitiger Ausrichtung auf eine gemeinsame strategische Richtung. Die Richtung ist möglichst klar vorgegeben. Der Weg dorthin nicht. Wer den besten Weg kennt, geht ihn – ohne Rückfrage.
Das funktioniert nur unter sehr spezifischen Rahmenbedingungen. Allen voran braucht es eine enorm hohe Talentdichte – Menschen, die eigenständig gute Entscheidungen treffen können. Es braucht Transparenz – weil gute Entscheidungen möglichst viel Kontext und ungewöhnlich offenes Feedback erfordern. Und es braucht ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein – Menschen, die aktiv nach anderen Meinungen fragen, bevor sie entscheiden. Nicht weil sie müssen, sondern weil sie verstehen, dass bessere Informationen zu besseren Entscheidungen führen.
Und auch hier gibt es Nuancen und Einschränkungen: So gilt bei der Einarbeitung eine andere Logik. Wer neu ist, hat den Kontext noch nicht, der eigenständige Entscheidungen erst ermöglicht. Deshalb gibt es in dieser Phase mehr Steuerung – nicht weil wir dem Menschen nicht vertrauen, sondern weil Vertrauen ohne Kontext zu schlechten Entscheidungen führt. Autonomie ist das Ziel. Aber sie muss erarbeitet werden.
Pflicht zum Mut
Autonomie ist bei uns kein Privileg. Sie ist eine Verpflichtung. Und diese Verpflichtung hat eine klare Rangordnung:
Keine Entscheidung zu treffen, ist schlechter als eine falsche Entscheidung zu treffen. Wer abwartet, wer rückfragt, wo keine Rückfrage nötig wäre, wer die Verantwortung nach oben delegiert, statt sie selbst zu tragen – der schadet der Organisation mehr als jemand, der entscheidet und dabei irrt. Passivität ist bei uns kein sicherer Hafen. Sie ist die teuerste aller Fehlentscheidungen.
Gleichzeitig: Eine falsche Entscheidung ist schlechter als eine gute Entscheidung. Das klingt banal, aber die Implikation ist es nicht. Denn es bedeutet, dass die Tatsache, überhaupt entschieden zu haben, keine Entschuldigung für ein schlechtes Ergebnis ist. Wer bei uns entscheidet, trägt die Konsequenzen. Fehler werden korrigiert, nicht akzeptiert – und der Verweis darauf, dass man immerhin mutig genug war, eine Entscheidung zu treffen, schützt nicht vor der Frage, warum die Entscheidung schlecht war.
Heißt: Wir erwarten beides. Den Mut, zu entscheiden. Und die Sorgfalt, gut zu entscheiden. Wer sich hinter Rückfragen versteckt, ist hier falsch. Wer leichtfertig entscheidet und aus Fehlern nicht lernt, auch.
In der Praxis bedeutet das: Entscheide. Frag nicht, ob du entscheiden darfst. Hol dir die Informationen, die du brauchst – proaktiv, nicht über eine Genehmigungskette. Triff die beste Entscheidung, die du mit den verfügbaren Informationen treffen kannst. Begründe und dokumentiere sie. Und wenn sie sich als falsch herausstellt: Steh dazu, korrigiere, lerne, sprich darüber und schenke anderen den Kontext deines Fehlers, damit wir als Team bessere Entscheidungen treffen können. Das ist kein Versagen. Das ist der Preis für Geschwindigkeit, und wir zahlen ihn bewusst. Was wir nicht akzeptieren, ist Stillstand. Nicht entscheiden ist keine Option. Fehler machen ist normal. Aus ihnen zu lernen ist Pflicht.
Farming for Dissent – das interne Korrektiv
Jede Organisation, in der Entscheidungsmacht konzentriert ist, braucht ein Korrektiv, das Blindheit verhindert und Fehlentscheidungen reduziert.
Das externe Korrektiv ist der Markt. Er ist unausweichlich – wer falsch entscheidet, verliert Kunden, Talente, Geld. Aber der Markt ist verzögert. Oftmals liegen zwischen einer Fehlentscheidung und ihren sichtbaren Konsequenzen Monate – im schlimmsten Fall Jahre. Das reicht nicht, um schnell genug zu korrigieren.
Deshalb braucht es ein internes Korrektiv, das dem Markt vorgelagert ist und schneller fließt. Bei uns heißt das: Farming for Dissent. Gemeint ist die bewusste Praxis, vor einer Entscheidung aktiv abweichende Perspektiven einzuholen. Nicht als Höflichkeitsgeste, nicht als Scheinpartizipation – sondern weil bessere Informationen zu besseren Entscheidungen führen. Der Entscheider sucht den Widerspruch, hört ihn an, wägt ab – und entscheidet dann. Informed Captain, nicht Konsensmaschine.
Die entscheidende Unterscheidung: Widerspruch informiert die Entscheidung. Er blockiert sie nicht. Das ist der Unterschied zwischen Farming for Dissent und Genehmigungsprozessen, die eine Entscheidung so lange verhindern, bis alle einverstanden sind. Ersteres verbessert die Informationsgrundlage. Letzteres lähmt die Organisation. Wir wollen Ersteres maximieren und Letzteres eliminieren. Heißt konkret: Wenn die eigene Überzeugung stärker wiegt als die Bedenken von Dritten, wird – nach guter Überlegung – dennoch entschieden.
Das erfordert von jedem Entscheider die Bereitschaft, sich angreifbar zu machen – bewusst nach dem zu fragen, was er übersehen haben könnte. Und es erfordert die Disziplin, das Ergebnis trotzdem zu verantworten. Farming for Dissent ist kein demokratischer Prozess. Es ist ein Handlungsprinzip, das wir von jedem Mitarbeiter einfordern.
Widerspruchspflicht – die andere Seite
Farming for Dissent beschreibt, was der Entscheider (auf jeder Ebene) tut. Aber ein Korrektiv, das nur auf Initiative von oben funktioniert, ist keines. Deshalb gibt es eine zweite, gleichwertige Erwartung: Jeder kann und muss jedem widersprechen. Unabhängig von Position, Seniorität oder Titel. Das ist kein Angebot. Das ist Pflicht.
Wer einen Fehler sieht und ihn nicht anspricht, hat versagt. Nicht der, der den Fehler gemacht hat – sondern der, der ihn gesehen und geschwiegen hat. In einer Organisation, die auf Eigenverantwortung setzt, ist das Zurückhalten von relevanter Information keine Höflichkeit, sondern Illoyalität.
Das ist anspruchsvoller als beides – anspruchsvoller als reine Top-Down-Führung und anspruchsvoller als reiner Konsens. Es erfordert von jedem Einzelnen die Fähigkeit, klar Position zu beziehen, eine abweichende Entscheidung zu akzeptieren und sie anschließend mit voller Überzeugung umzusetzen. Disagree, then commit. Wer dazu nicht in der Lage ist, ist hier falsch.
Standards statt Freigaben
Wer über Hierarchie spricht, muss auch über Feedback sprechen. Denn klare Entscheidungsstrukturen sind nur dann kein Mikromanagement, wenn Feedback in alle Richtungen fließt – und wenn das Ziel nicht Kontrolle ist, sondern Kalibrierung.
Unser Ziel ist ein Zustand, in dem der Kontext unserer Ziele und Ansprüche so klar ist, dass es kaum noch Eingriffe braucht. Jemand schickt einen Entwurf und bekommt zurück: „Finde ich gut / nicht gut genug“ – und im letzteren Fall zwei Sätze dazu, warum. Nicht mehr. Das Gegenüber versteht, was gemeint ist, und kann selbst ableiten, was sich ändern muss. Das ist kein Mikromanagement. Das ist das Gegenteil: Man gibt die Verantwortung zurück, statt sie an sich zu ziehen.
Das setzt voraus, dass Menschen intuitiv erkennen können, ob etwas gut oder nicht gut genug ist. Diese Fähigkeit – das Gespür für Qualität, für das, was herausragend ist und was nur ausreichend („Taste“) – ist – gepaart mit der Bereitschaft zu Selbstkritik und Reflexion – eine der Eigenschaften, die wir am höchsten schätzen. Sie lässt sich nicht in Checklisten pressen. Sie speist sich nicht aus stundenlanger Reflexion, sondern aus einer trainierten Intuition, die gute Arbeit als solche erkennt.
Auf dem Weg dorthin gibt es Vorstufen. Gelegentlich braucht es kurzes Feedback mit Kontext – „Würde ich anders machen“ und ein paar mehr Sätze dazu, warum. Entscheidend ist, wie das Gegenüber darauf reagiert. Wer kurzes Feedback bekommt und sofort versteht, was gemeint ist – der ist auf dem richtigen Weg. Wer Feedback nicht versteht, wer nachfragen muss, was genau falsch war, wer eine ausführliche Erklärung braucht, um den Punkt zu sehen – der hat ein grundlegenderes Problem. Nicht jedes Mal. Aber als Muster ist das ein Signal.
Heißt: Wir erwarten nicht, dass jemand nie Fehler macht. Wir erwarten, dass jemand erkennt, wenn etwas nicht passt – idealerweise, bevor das Ergebnis finalisiert wird, spätestens wenn er einen knappen Hinweis darauf bekommt. Die verbreitete Erwartung, bis ins kleinste Detail erklärt zu bekommen, was falsch ist, verlagert die Verantwortung in die falsche Richtung. Sie macht den Feedbackgebenden zum Bearbeiter und den Bearbeiter zum Ausführenden. Das ist nicht unser Modell.
Der Unterschied zwischen Mikromanagement und Kalibrierung liegt genau hier. Mikromanagement sagt dir, was du tun sollst. Kalibrierung zeigt dir, dass das, was du getan hast, nicht gut genug war – und vertraut darauf, dass du es beim nächsten Mal besser machst. Ersteres erzeugt Abhängigkeit. Letzteres erzeugt Wachstum.
Hierzu ist anzumerken: Kalibrierung setzt nicht voraus, dass derjenige, der kalibriert, die Antwort selbst besser kennt. Man muss nicht wissen, wie die richtige Lösung aussieht, um zu erkennen, dass die vorliegende nicht gut genug ist. Das Tasten – das Hinterfragen, das Sondieren, das Nicht-Zufriedensein mit dem Offensichtlichen – ist ein eigenständiger Wert. Es geht nicht darum, die bessere Antwort zu liefern. Es geht darum, die bessere Frage zu stellen. Wer sich traut, eine Entscheidung in Frage zu stellen, ohne selbst eine Alternative parat zu haben, leistet einen Beitrag, der häufig unterschätzt wird. Das Unbehagen, das aus einer guten Frage entsteht, ist oft der Auslöser für die eigentliche Verbesserung.
Und wenn die Talentdichte nicht hoch genug ist, um diesen Modus zu erreichen oder – beispielsweise während der ersten Monate – noch nicht genügend Kontext verfügbar ist, um die richtigen Entscheidungen zu treffen? Dann muss tiefer eingegriffen werden. Aber nicht als Dauerzustand, sondern als Signal: Entweder der Mensch wächst in die Eigenständigkeit hinein – oder wir haben die falsche Person auf der falschen Position.
Im Alltag
Praktisch bedeutet das: direkter Zugang, keine Titel-Rituale, keine Vorzimmer. Wer etwas besprechen will, spricht es an. Gleichzeitig keine Illusion, dass alle Stimmen bei jeder Frage das gleiche Gewicht haben. Ich spreche in die meisten Themen hinein – nicht weil ich überall das letzte Wort haben will, sondern weil ich glaube, dass Kontext und Perspektive in beide Richtungen fließen müssen. Es gibt keine Zone, in die ich mich nicht einbringe. Das ist kein Kontrollbedürfnis. Das ist Interesse an der Sache.
Manche Entscheidungen sind nicht demokratisch. Operative Entscheidungen hingegen trifft jeder selbst. Ohne Rückfrage, ohne Freigabe, ohne doppelten Boden. Die Unterscheidung ist nicht, wer mitreden darf – mitreden darf und soll jeder. Die Unterscheidung ist, wer am Ende die Verantwortung für die Entscheidung trägt. Und das ist in strategischen Fragen klar geregelt.
Was das für Bewerber bedeutet
Wer ein Umfeld sucht, in dem strategische Klarheit mit operativer Freiheit kombiniert wird, in dem Widerspruch nicht nur erlaubt, sondern erwartet wird, in dem Entscheidungen schnell fallen und transparent kommuniziert werden – der wird sich bei uns wohlfühlen.
Wer ein Umfeld sucht, in dem alle mitreden und niemand entscheidet, in dem Hierarchie als Makel gilt und Konsens als Tugend– der wird bei uns nicht glücklich.
WEITERE BEITRÄGE

Unser Bewerbungsprozess
Unser Bewerbungsprozess ist mehrstufig, transparent und durchgetaktet. Wer sich bewirbt, weiß vorher, was kommt. Keine versteckten Runden, keine Überraschungen, keine wochenlangen Wartezeiten zwischen den Schritten. Der gesamte Prozess dauert in der Regel unter 2,5 Wochen. Das ist möglich, weil wir alle Termine parallel planen: Nach dem ersten Go kommt eine einzige Nachricht mit allen Folgeterminen als Blocker. Sollte sich früher herausstellen, dass die Rolle nicht richtig zum Profil passt, werden die nachfolgenden Blocker einfach storniert.
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